Aktueller feelgood-Tipp: Zufrieden mit Ayurveda

Folgender feelgood-Tipp wurde mir von Nicole Krämer www.praxisfuerpraevention.de zur Verfügung gestellt:

 

Der Begriff Ayurveda kommt aus dem Sanskrit und bedeutet wörtlich übersetzt „Die Wissenschaft vom Leben“. Dieses Wissen ist wie eine Gebrauchsanleitung fürs Leben. Denn Ayurveda hält für jede Lebenslage etwas Passendes bereit.

Die Ernährungslehre des Ayurveda ist sehr umfangreich und bietet für jeden Menschen eine individuelle Auswahl an Lebensmitteln, Gewürzen und Zubereitungen an. Allen individuellen Ernährungsweisen liegt jedoch das System der Gemütsverfassungen zugrunde.

Es gibt im Ayurveda drei verschiedenen Gemütsverfassungen, die durch unsere Ernährung beeinflusst werden können. So wie die Ernährung unser Gemüt beeinflusst, beeinflusst unser Gemüt allerdings auch das, was wir essen. Gunas

Tamas nennt man die Gemütsverfassung des Schlafes, der Trägheit und der Depression. Menschen in dieser Verfassung neigen dazu, Fertigprodukte, aufgewärmte Speisen, Fast Food und Konserven zu konsumieren. Umgekehrt fördern Lebensmittel wie die oben genannten, aber auch alter Käse, Alkohol und Raffinadezucker auf Dauer diese Trägheit. Wir fühlen uns schlapp und können uns zu nichts aufraffen.

Rajas wird die Gemütsverfassung der Aktivität, aber auch des Zorns und der Rastlosigkeit genannt. Scharfe Gerichte und Gewürze, so wie Chili und Knoblauch, werden zu den rajasigen Nahrungsmitteln gezählt. Ebenso alle anregenden Speisen und Getränke. Kaffee macht also nicht nur aktiv, sondern im Umkehrschluss neigen vor allem rastlose Menschen dazu, zu viel davon zu trinken. Oft wälzen sich rajasige Gemüter dann auch in der Nacht rastlos hin und her, leiden unter Stress und finden nicht zur Ruhe.

Hier hilft nur eine sattwische Ernährung. Sattwa ist die Gemütsverfassung des Ausgleichs und der Harmonie. In diesen Zustand finden wir leichter, wenn unsere Nahrung frisch und möglichst unverarbeitet ist. Zu den sattwischen Lebensmitteln gehören vor allem frisches Obst und Gemüse, aber auch Milch, Getreide und frische Kräuter.

 

Ich mache es so:

Wenn ich müde oder träge bin, wähle ich bewusst anregende Lebensmittel, würze mit Pfeffer und Chili und versuche so, wieder etwas Schwung in den Tag zu bringen. Merke ich, dass ich rastlos bin, vermeide ich gerade diese Speisen.

Trotz stressigem Alltag versuche ich jedoch immer, möglichst frische, sattwische Lebensmittel auf den Tisch zu bringen, um Rajas und Tamas keine Chance zu geben.

 

 

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